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Gebleichte Thüringer Klöße mit Schokoladensoße

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Lecker. Tolle neue Kreation. Mal was anderes! Das kulinarische Glanzlicht des kommenden Weihnachtsfests? So recht mag man sich an den Gedanken nicht gewöhnen, dass es Klöße auch ohne Rotkraut und Braten, dafür aber mit Schokoladensoße geben könnte. Doch kam es letzten Dienstag dennoch zu genau einer solch originellen Konstellation.

Ein Fernseh-Team hatte sich angemeldet und wollte einige Aufnahmen von Gaby und Klaus machen. Da sie den ganzen Tag unterwegs waren, ballte sich ihr Lampenfieber natürlich in der letzten halben Stunde vor dem Dreh. Klaus lief kreidebleich an, als wäre er gerade frisch geschwefelt worden. Gaby passte sich dieser Farbe kameradschaftlich an. Beiden war das Lampenfieber praktisch ins Gesicht geschrieben. Die Fernseh-Leute kamen und brachten auch die passenden Lampen für das Fieber mit. Zuvor hatten es die beiden noch geschafft, eine Ecke präsentabel aufzuräumen. Die war aber Jan, dem Kopf des Teams zu langweilig. Er befand die unaufgeräumte Ecke als medientauglicher und gab die Order die Technik dort zu installieren. Rogé, der Kamaramann, war für den Strom verantwortlich und kämpfte zunächst mit den Tücken der Kindersicherung an der Steckdose, die aber irgendwann überlistet werden konnte. Nun wurde dort gedreht. Das war noch der harmlose Teil der Veranstaltung, da noch niemand etwas sagen musste. Als es dann zum Interview kam, brachte Klaus zunächst kein Wort heraus. Normalerweise hat er eine große Klappe, doch mit Lampenfieber weiß er sie nur unzweckmäßig zu benutzen. Wenn er mal was sagte, verhaspelte er sich oder erzählte Unfug. Zum Glück kann man seine unqualifizierten Kommentare herausschneiden. Vermutlich bleibt so nicht mehr viel von Klaus’ Antworten übrig. Gaby hat ja auch noch ein paar vernünftige Antworten gegeben, die man vielleicht verwenden kann. Sie gab sich größte Mühe ihren Thüringer Dialekt zu betonen, damit sie vom potentiellen Publikum auch gut verstanden wird. Aufgrund ihrer weichen Knie wurde ihr dann gestattet, beim Antworten zu sitzen, schließlich hatte sie den ganzen Tag noch nicht viel gegessen. Aufgrund des Stresses und der Aufregung hatte sie ihren Hunger psychosomatisch ausgeschaltet. Selbst ein Stück Bambina, das Klaus ihr reichte, wollte ihr nicht schmecken. Auch den Fernseh-Leuten war ein Stück Schokolade zu figurbedrohend und unpassend zu Klößen. Einzig Wolle, der dritte Mann im Team griff beherzt zu. Er blieb zwar meist im Hintergrund, hatte aber offenbar am meisten gemacht und damit den größten Energiebedarf. Der Rest blieb für Klaus. Keine gute Idee. Zwar ist offiziell noch Sommer, doch war bereits geheizt. Die Kamera-Lampen taten ihr Übriges. Es war inzwischen so warm, dass die Schokolade noch vor dem Mund zu schmelzen begann. Klaus stand in brauner Soße aus Bambina-Schokolade. Das wäre doch mal was! Klöße in Schokoladensoße! Christian Henze würde vor Neid erblassen, wenn er Klaus so sehen könnte! Leider war die Kassette voll und man konnte diese spektakuläre Schöpfung Thüringer Kochkunst nicht mehr festhalten. Das nächste mal vielleicht!

 

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