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Fische statt Klöße in Zella-Mehlis

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klauszn18.jpg In den Kammlagen des Thüringer Waldes lässt sich im Winter gut Skifahren, im Sommer Wandern, doch was ist dazwischen? Während im März im Flachland bereits der Bärlauch sprießt, liegt ganz oben noch Schnee und es kommt auch gelegentlich noch neuer hinzu. Davon völlig überrascht, weil unpassend gekleidet, stand Klaus letztes Wochenende in Oberhof. Was nun? Er erinnerte sich noch dunkel an eine Attraktion im Tal. Dort hatte man vor Jahren ein paar Riesen-Kochtöpfe mit Salzwasser aufgestellt, an denen man Klöße beim Kochen zusehen konnte. Also rollte er den Berg nach Zella-Mehlis runter. Gefühlt war es hier gleich 10 Grad wärmer. Die Frühlingssonne, die gelegentlich durchblinzelte, trug ihren Anteil dazu bei. Doch was war das? Die Töpfe waren inzwischen viel größer geworden und anstelle der Klöße muss man jetzt Fischen zusehen! Nachdem der erste Schreck überwunden war, fand Klaus durchaus Gefallen an den Wassertieren. Fische, die man sonst nur von der Speisekarte kennt, kann man hier in ihrem eigentlichen Element bewundern. Schildkröten und Krokodile ebenso. Manch ein Fisch wird von den Besuchern gar beim Namen benannt: „Kuck mal, da ist Nemo!“ hat er in der Zeit mindestens sechs Mal hören können. Er selbst wurde dagegen überhaupt nicht erkannt. „Was ist denn hier los?“ fragte er sich. „Kennt man denn hier niemand mehr Klöße?“ Möglichweise lag es an der etwas schummrigen Beleuchtung oder daran, dass die Fische die volle Aufmerksamkeit an sich zogen. Oder war da noch etwas anderes? Gut, es ist schon nachvollziehbar, dass ein Hai, der mindestens 25 Mal so groß wie ein Durchschittskloß ist, auf den ersten Blick interessanter ist. Schließlich war auch Klaus ziemlich beeindruckt. Eine Million Liter Salzwasser! Da hätte er durchaus auch gern einmal darin gebadet. Doch die Haie machten nicht den Eindruck, als ob sie dies zulassen wollten. Nun stellte sich noch die Frage, was mit den Klößen passiert war, die einst hier ausgestellt waren. Aber auch diese Frage war schnell geklärt. Einige Fische hatten offensichtlich ganze Klöße verschluckt, obwohl sie kaum größer als diese waren und hatten dadurch leichte Verdauungsprobleme. Schnell fand er einen Namen für diese Fische. Aufgrund der Form bot sich natürlich Kloß-Fisch an. Schade dachte sich Klaus, Klöße kann man hier nicht mehr bewundern. Aber er hatte einen Plan. Im angeschlossenen Geschäft müsste doch noch was zu machen sein… Zwischen Plastik-Fischen und Gummi-Haien fühlt sich ein Thüringer Kloß aber eher unwohl. Er musste nach etwas geeigneterem Ausschau halten… klauszn17.JPG klauszn19.jpg klauszn20.jpg klauszn21.JPG klauszn22.jpg klauszn23.jpg klauszn24.jpg

Aktualisiert ( Sonntag, den 03. April 2011 um 16:45 Uhr )  

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